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Ethereum-Gründer Vitalik: Zk-Snarks derzeit wichtigste Technologie

Im Rahmen der prominenten Veranstaltung ETHSF, dem weltweit größten Ethereum Hackathon vom 5. bis 7. Oktober 2018, fanden neben dem eigentlichen Hackathon zeitgleich mehrere Interviews statt. Unter anderem wurden der Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zusammen mit Balaji S. Srinivasan, dem CTO der Handelsplattform Coinbase zu aktuellen Entwicklungen in der Kryptosphäre befragt.

Zk-Snarks

Für die Bitcoin Private Community war bei diesem Interview besonders interessant, dass Vitalik die Verschlüsselungstechnologie zk-Snarks für die derzeit am meisten unterschätzte Technologie in der Kryptosphäre hält. Er erwähnte, dass auch bei Ethereum Anstrengungen laufen, diese Technologie möglicherweise eines Tages zu implementieren.

Die Frage des Interviewers lautete: „Wenn Sie sich zu einigen der am meisten unterschätzten technologischen Verbesserungen im Ethereum-Ökosystem äußern würden, was würden Sie sagen, was sind einige dieser Dinge?

Vitalik:

Ich würde wahrscheinlich an dieser Stelle zk-Snarks sagen und insbesondere, inwieweit man mit zk-Snarks bereits die Privatsphäre und Skalierbarkeit von Anwendungen verbessern kann.

Er schloss seine Ausführung mit den Worten

Es gibt definitiv viele Leute, die sich nicht bewusst sind, wie nah sogar heute schon die Technologie an der Realität ist.

Verständlicherweise äußert sich Vitalik nicht zu Bitcoin Private oder einer anderen konkurrierenden Blockchain zumal sich die Frage in erster Linie auf die Ethereum-Entwicklungen bezog und Bitcoin Private grundsätzlich eine konkurrierende Blockchain ist.

Entscheidend ist für uns, dass erst einmal erkannt wird, welch enorme Bedeutung verschlüsselte Transaktionen haben und wie wirkungsvoll zk-Snarks im Vergleich zu herkömmlichen Techniken, die mehr oder weniger effektive Verschleierungstechnologien darstellen, in der Praxis ist.

Zk-Snarks wurde erst 2014 von Entwicklern des MIT ersonnen und ermöglicht sogenannte „Zero-Knowledge“ Beweise. Mit Hilfe derartiger Beweise können Aussagen überprüft werden, ohne jemals deren Inhalt preisgeben zu müssen. Der Überprüfer erfährt niemals die Antwort auf die Frage, sondern kann nur testen, ob man dem „Behaupter“ glauben kann. Die Verschlüsselung geht sogar so weit, dass ein Dritter nicht einmal das Ergebnis der Diskussion zwischen Behaupter und Überprüfer feststellen kann. Mehr zu Bitcoin Private und zk-Snarks findet ihr hier auf unserer Website.

Für die Blockchain bedeutet das, dass Transaktionen bei Bedarf verschlüsselt in das öffentlich einsehbare „Logbuch“ der Blockchain eingetragen werden können. Sender- bzw. Empfängeradressen sowie der übermittelte Betrag bleiben im Verborgenen.

Existierende Implementierungen

Zk-Snarks gilt grundsätzlich als besonders schwer implementierbar. In einem ersten Ansatz wurde das von der Blockchain Zcash bzw. später Zclassic erfolgreich umgesetzt, allerdings hatten diese Blockchains Schwierigkeiten mit der Förderung ihrer eigenen Entwickler aufgrund eines nicht ganz vollkommenen Fördergeld-Management in der Blockchain. Die Verschlüsselung alleine macht eine Blockchain noch nicht erfolgreich, auch wenn dieses Merkmal unserer Auffassung nach zwingend vorhanden sein muss.

Bitcoin Private BTCP

Bitcoin Private erkannte jedoch die Stärken der zk-Snarks-Verschlüsselung bereits vor mehr als einem Jahr und steckte sich das Ziel, die erfolgreiche Bitcoin Blockchain mit dem Code der Zclassic-Blockchain zu vereinen. Daraus entstand die sogenannte Merge-Fork von BTCP aus Bitcoin und Zclassic.

Während BTCP zu Beginn mit der Codebasis von Zclassic startete, läuft inzwischen das sogenannte „Rebase“ auf die Codebasis von Bitcoin. Erst kürzlich wurde nun die Freischaltung des Testnet verkündet, wie wir hier auf unserem Blog berichteten. Das erklärte Ziel ist es, sämtliche Neuerungen der klassischen BTC Bitcoin Blockchain „mitzunehmen“ und zudem noch vollständig verschlüsselt zu sein.

Ferner wird Bitcoin Private schneller und günstiger als Bitcoin sein, da die Blockgröße und Blockgeschwindigkeit erhöht wurde. Auch die Miner haben mehrere Anreize, Bitcoin Private zu minen. So wird etwa die Schwierigkeit „Difficulty“ nach jedem Block erneut angepasst und tote Müllberge von Coins werden als Belohnung den Minern rückgeführt.

Fazit

Zusammenfassend ist es erfreulich, dass die Verschlüsselung und insbesondere zk-Snarks derart prominente Rückendeckung erfährt. Grundsätzlich ist es zu begrüßen, wenn auch andere Blockchains zk-Snarks implementieren, da so die gesamte Blockchain-Technologie glaubwürdiger und praktikabler wird. In diesem Zusammenhang ist Wettbewerb durchaus zu begrüßen.

Das Entwicklerteam um Bitcoin Private hat sehr früh erkannt, wie entscheidend Verschlüsselung ist. Zudem lag der Fokus von Anfang an auf einer möglichst leistungsstarken Blockchain- ganz unabhängig von Verschlüsselungsaspekten. Im kleinen Kreis der Privacy-Coins führt Bitcoin Private das Feld an und ist auch für die Zukunft die vielversprechendste Währung.

#wearebtcp
Von Team BTCP.de, 22. Oktober 2018 info@btcp.de

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